DKV bringt Ladekarte für Elektro‑Lkw auf den Markt

22.05.2026 10:24 Uhr | Lesezeit: 3 min
DKV bringt Ladekarte für Elektro‑Lkw auf den Markt
DKV setzt auf verifizierte Ladepunkte für E‑Lkw
© Foto: DKV Mobility

DKV Mobility bringt eine Ladekarte für Elektro‑Lkw auf den Markt. Sie bietet Zugang zu über 3.000 Lkw‑tauglichen Ladepunkten und eine einheitliche Abrechnung.

DKV Mobility erweitert sein Angebot im Bereich E‑Mobilität und bringt mit der DKV Card +Charge Truck eine speziell auf den Straßengüterverkehr zugeschnittene Ladekarte für Elektro‑Nutzfahrzeuge auf den Markt. Das Produkt richtet sich gezielt an Transportunternehmen, die ihre Flotten elektrifizieren und dabei auf ein flächendeckendes, zuverlässiges Ladenetz zugreifen wollen.

Über die neue Karte erhalten Nutzer Zugriff auf mehr als 3.000 verifizierte, Lkw‑geeignete Ladepunkte in über 17 europäischen Ländern. Ergänzend bleibt der Zugang zum gesamten DKV‑Ladenetz mit rund 1,2 Millionen Ladepunkten bestehen.


Fokus auf Lkw‑taugliche Infrastruktur

Ein zentrales Problem bei der Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge bleibt die Eignung der Ladeinfrastruktur. Anders als im Pkw‑Segment müssen Standorte spezifische Anforderungen erfüllen, etwa ausreichend Rangierfläche, hohe Durchfahrten und passende Ladeleistungen.

DKV Mobility prüft die Ladepunkte im eigenen Netzwerk daher anhand definierter Kriterien, darunter:

  • Mindesthöhe von vier Metern
  • ausreichend breite Zufahrten
  • Eignung für Fahrzeuge ab neun Metern Länge

Zudem verfügen laut Unternehmen mehr als 80 Prozent der Standorte über Ladeleistungen von über 300 kW, um den Energiebedarf schwerer Lkw abzudecken.



Einheitliche Abrechnung für gemischte Flotten

Ein wesentliches Argument für Flottenbetreiber ist die Integration verschiedener Energieträger und Services in einer Lösung. Die neue Karte ermöglicht eine einheitliche Abrechnung für:

  • Laden von Elektrofahrzeugen
  • Tanken konventioneller Fahrzeuge
  • sowie weitere Services wie Waschen, Reparatur, Parken oder Reifenservice

Damit adressiert der Anbieter ein zentrales Problem der Branche: die zunehmende Komplexität der Energieversorgung und Abrechnungssysteme.

Transparenz und Planbarkeit im Betrieb

Neben dem Zugang zum Netzwerk setzt DKV auf Transparenz im Ladeprozess. Preise je Standort sowie verfügbare Ladeleistungen sind in Echtzeit über die zugehörige App einsehbar. Das soll Disposition und Einsatzplanung erleichtern – ein entscheidender Faktor im täglichen Betrieb von Elektro‑Lkw.

Zusätzlich nutzt das Unternehmen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen für die im Netzwerk bereitgestellten Ladevorgänge.

Baustein für den Markthochlauf von E‑Lkw

Die Einführung der Karte unterstreicht den Wandel im Markt: Während die Elektrifizierung bei Pkw bereits weit fortgeschritten ist, befindet sich der Straßengüterverkehr noch im Hochlauf. Regulatorische Vorgaben, CO₂‑Ziele und erste Serienfahrzeuge treiben die Entwicklung, gleichzeitig bleiben Herausforderungen beim Infrastrukturzugang und der Integration in bestehende Prozesse.

Für Transportunternehmen, die gemischte Flotten betreiben oder den Umstieg schrittweise vollziehen, könnten integrierte Lösungen wie die DKV Card +Charge Truck die operative Umsetzung vereinfachen.

HASHTAG

#DKV Tankkarten


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