Italien: Empfehlungen für Umleitungen nach Brückeneinsturz bei Genua

Am 14. August war die Ponte Morandi, die zur A10 gehört, bei einem Unwetter eingestürzt und hatte viele Menschen sowie mehrere Fahrzeuge unter sich begraben
© Foto: Mauro Ujetto/NurPhoto/picture-alliance

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen hat auf Tipps der italienischen Autobahngesellschaft Autostrade hingewiesen, wie man die Sperrung der Autobahn A10 umgehen kann.


Datum:
16.08.2018
Autor:
André Gieße

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Genua. Nach der Sperrung der norditalienischen Autostrada A10 zwischen den Anschlussstellen A 10/A 7 und Genua-Flughafen infolge des Brückeneinsturzes am 14. August 2018 hat die italienische Autobahngesellschaft Autostrade Umleitungsempfehlungen veröffentlicht. Darauf wies am Donnerstag der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) hin. Folgende Umleitungen empfiehlt Autostrade:

  • Auf der A 10/E 80 aus Savona kommend in Richtung Genua über die A 26 Voltri - Allessandria, dann die D 26 Abzweigung Predosa-Bettole nehmen und der A 7 Mailand - Genua in Richtung Genua folgen.

  • Auf der A 12/E 80 aus Livorno kommend in Richtung Genua über die A 7 in Richtung Mailand, der Beschilderung zur Abzweigung D 26 Predosa-Bettole folgen und dann die A 26 in Richtung Genua nehmen.

  • Fahrzeuge mit Fahrtziel Hafen Genua aus Richtung Mailand oder Livorno kommend, über die A 7 Mailand-Genua die Ausfahrt Genova West nehmen. Die gleiche Strecke gilt in umgekehrter Richtung für Fahrzeuge aus dem Hafen Genua in Richtung Mailand und Livorno.

  • Der Flughafen von Genua kann für den Verkehr aus Richtung Savona über die A 10, Ausfahrt Genova Aeroporto, erreicht werden. Die aus Richtung Mailand oder Livorno kommenden Fahrzeuge müssen in Genova West von der A 7 abfahren.

  • Für Fahrten vom Frejus-/Mont Blanc-Tunnel in Richtung Mittelitalien empfiehlt sich die A 21 Turin-Piacenza und später die A 1 in Richtung Süden.

  • Aus Ventimiglia kommend in Richtung Adria kann die A 10 bis Savona benutzt werden, dann weiter auf der A 6 Richtung Turin, auf der A 21 nach Brescia und auf der A 4 Richtung Triest.

Bei Fahrten aus nördlicher Richtung kommend über Mailand auf der A 7 in Richtung Genua dürfte mit hohem Verkehrsaufkommen und infolgedessen mit langen Staus zu rechnen sein. (ag)

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