Kabinett beschließt neue Gebührensätze für Lkw-Maut

Die Sätze für die Lkw-Maut ziehen deutlich an
© Foto: Christian Ohde/chromorange/dpa/picture-alliance

Zum 1. Januar 2019 sind die neuen Gebührensätze vorgesehen, mit denen die Maut im Vergleich zu jetzt um bis zu 60 Prozent steigt.


Datum:
15.05.2018
Autor:
Stefanie Nonnenmann

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Berlin. In die Lkw-Maut sollen künftig auch Kosten der Lärmbelastung durch Lastwagen einbezogen werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor, den das Kabinett am Dienstag beschlossen und damit gebilligt hat, dass die Maut dann im Vergleich zu jetzt um bis zu 60 Prozent steigen darf.

Zum 1. Januar 2019 sind neue Gebührensätze vorgesehen, die stärker nach Gewicht der Fahrzeuge unterscheiden. Dies schaffe mehr Gerechtigkeit bei den Tarifen, indem schwere Lkw für eine stärkere Beanspruchung der Straße stärker zur Kasse gebeten werden, sagte Scheuer.

Insgesamt erwartet der Bund durch die neuen Mautsätze jährliche Mehreinnahmen von einer Milliarde Euro. Zuletzt kamen schon rund 4,7 Milliarden Euro herein. (dpa/sno)

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