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Tag des Straßenverkehrs: Jubiläumsfeier in Rheinland-Pfalz

Podiumsdiskussion_VDV_Rheinland
Das Motto der Podiumsdiskussion lautete „75 Jahre gemeinsames Wirken in der Verkehrsbranche“
© Foto: VDV Rheinland

Der VDV Rheinland und die Straßenverkehrsgenossenschaft Rheinland nutzten eine Jubiläumsfeier zu fachlichen Podiumsdiskussionen und auch einer Kritik an der Bundesregierung.


Datum:
28.06.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland (VDV Rheinland) und die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) Rheinland, hatten am vergangenen Wochenende zum „Tag des Straßenverkehrs“ auf das Gelände des SVG-Fahrschulzentrum in Koblenz eingeladen. Anlass war der 75. Geburtstag der Gewerbevertretung. Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland wurde bereits im Jahr 1946, die Straßenverkehrsgenossenschaft Rheinland im Jahr 1948 gegründet. Seitdem bilden sie die Interessenvertretung des Verkehrsgewerbes im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Die Jubiläumsfeier begann mit einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „75 Jahre gemeinsames Wirken in der Verkehrsbranche“. Unter der Moderation des Vorstandes der SVG-Rheinland, Jörg Goldstein und dem Geschäftsführer des VDV Rheinland, Guido Borning wurden die Teilnehmer zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche im Allgemeinen und zur Entwicklung bei der Interessenvertretung im Besonderen befragt.

Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) stellte dar, wie sich die mittelständisch geprägte Branche zum hochspezialisierten Logistikgewerbe weiterentwickelt hat und er nutzte die Gelegenheit zur Kritik an der aktuellen Verkehrspolitik der Bundesregierung: „Die Coronakrise und der unsägliche Krieg in Osteuropa haben vor Augen geführt, welche Systemrelevanz im Logistiksektor steckt. Die Branche verändert sich und erfindet sich stetig neu, ist kreativ und anpassungsfähig – auch in turbulenten Zeiten. Es ist sehr schade festzustellen, dass dem Verkehrsgewerbe jedoch der politische Rückhalt fehlt.“

Dies erkenne man „insbesondere bei dem kürzlich beschlossenen Modernisierungspaket der Bundesregierung, welches 45 Milliarden Euro für die Schiene vorsieht und überwiegend durch den Straßengüterverkehr aufgebracht werden soll“, sagte Engelhardt. „So ist vorgesehen, dass die Milliardensumme durch eine Verdopplung der Lkw-Maut in die Schiene fließen soll, trotz exponentiell steigenden Güteraufkommen auf der Straße – obwohl bundesweit rund 40.000 Lkw-Parkplätze fehlen und verzweifelt Fahrerinnen und Fahrer gesucht werden. Von der fehlenden Tank- und Ladeinfrastruktur ganz zu schweigen.“

Die Simulation einer BALM-Fahrzeugkontrolle, Demonstrationen zur Ladungssicherung sowie zum Brandschutz rundeten das Programm der Jubiläumsveranstaltung ab.

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