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Raser darf Anwaltskosten nicht absetzen

09.03.2016 08:00 Uhr
Raser darf Anwaltskosten nicht absetzen
Ein Angesteller wollte seine Anwaltskosten von der Steuer absetzen
© Foto: Fotolia

Die Prozesskosten nach einem Verkehrsunfall sind nicht steuerlich absetzbar.

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Das hat das rheinlandpfälzische Finanzgericht in Neustadt an der Weinstraße in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 22. Januar mitgeteilt. Geklagt hatte ein Angestellter, der mit seinem Sportwagen auf einer Dienstreise einen schweren Unfall verursacht hatte. Dabei starb eine junge Frau, eine weitere erlitt eine Querschnittslähmung. Der Kläger wurde deshalb wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Die Kosten seines Strafverteidigers, etwa 66.000 Euro, wollte der Mann von der Steuer absetzen. Das lehnte jedoch das Finanzamt ab. Das Finanzgericht entschied, die dagegen erhobene Klage sei nicht berechtigt. Die Prozesskosten des Klägers seien nicht mit den normalen Reparaturkosten nach einem Autounfall vergleichbar.

Finanzgericht Neustadt a.d. Weinstraße
Urteil vom 22.1.2016
Aktenzeichen: 4 K 1572/14

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