Maut in Belgien: VDO bietet Festeinbau eines Mautgerätes an

Ab 1. April müssen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen Maut zahlen
© Foto: VDO

Der Einbau eines festinstallierten Gerätes für die belgische Maut bietet laut der Continental-Tochter mehrere Vorteile.


Datum:
13.01.2016
Autor:
Jan Burgdorf

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Villingen-Schwenningen. Ab dem 1. April 2016 fällt in Belgien der Startschuss zum kilometerbezogenen Mautsystem für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen. Ab dann müssen alle entsprechenden in- und ausländischen Lastkraftwagen mit einer On-Board-Unit (OBU) des Mautbetreibers Satellic ausgestattet sein. Deutscher Partner des Betreibers ist die Continental-Tochter VDO, wo man ab sofort den Festeinbau der belgischen OBU anbietet. Anders als die alternative, über den Zigarettenanzünderstecker betriebene Lösung, bietet der Festeinbau laut VDO einige Vorteile. So schaltet sich die festeingebaute OBU automatisch ein, sobald der Motor des Fahrzeugs startet. So wird die Gefahr, ungewollt zum Mautpreller zu werden (wofür die Belgier empfindliche Bußgelder vorsehen) minimiert. Darüber hinaus hilft die Festeinbau-Lösung beim Verringern der Standzeiten, weil sich der Fahrer nicht bei jedem Grenzübertritt nach Belgien immer wieder an einem Service Point anstellen, das Fahrzeug registrieren, die OBU abholen, im Fahrzeug installieren und bei der Ausreise wieder zurückgeben muss. (bj)

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