A-14-Teilstück in der Altmark wird gebaut

Symbolischer erster Spatenstich für die Autobahn A 14 zwischen Tangerhütte und Lüderitz
© Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/picture-alliance

Am Montag setzten Politiker von Bund und Land im Kreis Stendal den ersten Spatenstich für ein 14,8 Kilometer langes Teilstück zwischen Tangerhütte und Lüderitz.


Datum:
28.08.2018
Autor:
Stefanie Nonnenmann

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Lüderitz. In der Altmark hat der Bau für einen weiteren Abschnitt der Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin begonnen. Am Montag setzten Politiker von Bund und Land im Kreis Stendal den ersten Spatenstich für ein 14,8 Kilometer langes Teilstück zwischen Tangerhütte und Lüderitz. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer steckte bei der Anreise auf der B 189 im Stau und kam 20 Minuten zu spät.

Das habe ihm gezeigt, wie wichtig dieses Autobahn-Projekt sei, sagte der CSU-Politiker. Die A 14 „ist ein kräftiges Infrastruktur-Upgrade für die Region und wird das größte Autobahnloch in Deutschland schließen.” Der Abschnitt soll laut Ministerium rund 124,5 Millionen Euro kosten und 2022 fertig sein.

Verkehrsprojekt der deutschen Einheit

Die Schnellstraße ist ein Verkehrsprojekt der deutschen Einheit. Ihr Bau ist wegen Rechtsstreitigkeiten mit Naturschutzverbänden seit Jahren im Verzug. Die meisten und vor allem längsten Bauabschnitte in Sachsen-Anhalt werden noch geplant. Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) nannte zuletzt immer wieder das Ziel, Anfang der 2020er eine durchgängig befahrbare A 14 zu haben. Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) verlängerte den Korridor am Montag und sprach von „sechs bis sieben Jahren” bis Fertigstellung. Auch bei den Baukosten korrigierten die Politiker frühere Angaben.

Statt 1,4 Milliarden Euro soll der 155 Kilometer lange Lückenschluss zwischen Magdeburg und Schwerin rund 1,5 Milliarden Euro kosten. Der Bund stehe hinter dem Projekt und werde es finanzieren, bekräftigte Scheuer. „Wenn Baurecht vorliegt, werden auch die Bagger rollen.”  Bereits fertig sind rund 35 neue Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie ein fünf Kilometer langes Stück bei Colbitz. (dpa)

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