BALM erweitert Transportorganisation des Bundes auf 1.200 Firmen

23.07.2026 16:15 Uhr | Lesezeit: 3 min
Der Präsident des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM), Christian Hoffmann (links), überreicht Unternehmensvertretenden am 22. Juli 2026 die Urkunde zur Mitwirkung in der Transportorganisation des Bundes der Zivilen Notfallvorsorge der Bundesrepublik Deutschland.
BALM-Präsident Christian Hoffmann (links) überreicht Urkunden an weitere Unternehmen der Transportorganisation des Bundes (TOB) in Köln
© Foto: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)/Tom Zygmann

Mehr als 1.200 Transport-, Logistik- und Personenbeförderungsunternehmen gehören inzwischen zur Transportorganisation des Bundes (TOB). Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) hat in Köln weiteren Unternehmen Urkunden für ihre Mitwirkung in der zivilen Notfallvorsorge überreicht. Die TOB unterstützt die Versorgung von Bevölkerung, Wirtschaft und Streitkräften in Krisen- und Verteidigungslagen.

Die Transportorganisation des Bundes (TOB) wächst weiter. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) hat am 22. Juli 2026 in Köln weiteren Unternehmen Urkunden für ihre Mitwirkung in der zivilen Notfallvorsorge der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

Nach Angaben des BALM kommt der Behörde eine zentrale Rolle bei der zivilen Notfallvorsorge und der zivilen Verteidigung zu: Über die TOB soll die logistische Versorgung von Bevölkerung, Wirtschaft und Streitkräften in Krisensituationen sowie im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall sichergestellt werden.

Mehr als 1.200 Unternehmen in der TOB organisiert

Die TOB vereint bundesweit inzwischen mehr als 1.200 Transport- und Logistikunternehmen sowie Personenbeförderungsunternehmen. Nach einem ersten Termin Ende April war die Veranstaltung in Köln die zweite Urkundenverleihung dieser Art.

Im Mittelpunkt standen neben der Auszeichnung neuer Mitgliedsunternehmen auch Gespräche über die Rolle der TOB als Instrument der Krisenvorsorge. Nach Angaben des BALM soll die Organisation künftig weiter ausgebaut und als bundesweit bekannte Marke der zivilen Notfallvorsorge etabliert werden.

BALM informiert über weitere Aufgabenbereiche

Neben der Urkundenverleihung stellte das BALM den teilnehmenden Unternehmen weitere Tätigkeitsfelder der Behörde - die gezielte Krisenvorsorge zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands - vor. Dazu zählen Aufgaben in den Bereichen Kontrolle, Ahndung, Verkehrswirtschaft sowie verschiedene Förderprogramme. Die TOB solle als eine bundesweit bekannte Marke der Zivilen Notfallvorsorge entwickelt werden.


Für ihre Bereitschaft zur Unterstützung in Krisenlagen erhielten folgende Unternehmen eine Urkunde der zivilen Notfallvorsorge:

  • Alfred Talke 

  • BPW Bergische Achsen 

  • Donig Mineralöl-Vertriebs

  • EKB Container Logistik 

  • Henneke-Touristik 

  • Kurt Kipping Spedition

  • Mainfranken Logistik 

  • Marcus Transport

  • Mielke Logistik



TOB unterstützt Versorgungssicherheit in Krisenlagen

Rechtsgrundlage für die Aufgaben des BALM in der zivilen Notfallvorsorge sind unter anderem das Verkehrsleistungsgesetz und das Verkehrssicherstellungsgesetz. Die Behörde übernimmt dabei verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsaufgaben zur Sicherstellung der Versorgung von Bevölkerung, Wirtschaft und Streitkräften.

Für Krisenlagen greift das BALM auf die Transportorganisation des Bundes zurück. Seit 2019 führt die Behörde bundesweit Gespräche mit Transport- und Logistikunternehmen sowie Personenbeförderern, um deren Mitwirkung in der zivilen Notfallvorsorge zu gewinnen. Dabei werden sowohl Abläufe für Krisensituationen als auch die vorhandenen Fähigkeiten und Infrastrukturen der Unternehmen erfasst.

Nach Angaben des BALM hat sich die TOB zu einem bundesweit einzigartigen Netzwerk entwickelt und soll als Instrument zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands weiter ausgebaut werden.

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