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Benelux: Saubere Lkw dürfen 45 bzw. 46 Tonnen wiegen

Lkw mit alternativen Antriebstechnologien dürfen im grenzüberschreitenden Verkehr künftig mehr wiegen (Symbolbild)
© Foto: Picture Alliance/AA/Dursun Aydemir

Lkw mit alternativen Antriebstechnologien im grenzüberschreitenden Verkehr in den Benelux-Staaten künftig mehr wiegen. Der Beschluss wird seine Wirkung aber erst später entfalten, erwarten Experten.


Datum:
05.11.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Brüssel. In Belgien, den Niederlanden und Luxemburg dürfen Lkw mit alternativen Antriebstechnologien im grenzüberschreitenden Verkehr künftig 45 bzw. 46 Tonnen wiegen. Auf 45 Tonnen wird dabei das Maximalgewicht für Lkw mit alternativen, aber nicht emissionsfreien Antrieben erhöht, auf 46 Tonnen das Maximalgewicht für Lkw ohne jegliche Abgasproduktion. Das sind eine bzw. zwei Tonnen mehr, als bislang innerhalb des Benelux-Raums im grenzüberschreitenden Verkehr erlaubt war.

Mit der neuen Maßnahme wollen die Benelux-Staaten die Abkehr von Lkw mit herkömmlichen Brennstoffmotoren beschleunigen, heißt es in einer Erklärung des Benelux-Sekretariats. In dieser Einrichtung stimmen sich regelmäßig Vertreter der drei Länder Belgien, Niederlande und Luxemburg über gemeinsame Regelungen ab. Die jeweiligen nationalen Vorschriften für das Maximalgewicht von Lkw, die in den drei Ländern unterschiedlich sind, werden nicht geändert.

Europaweit gelten bereits ähnliche Regeln, allerdings mit niedrigeren Gewichten. So dürfen Lkw derzeit im Normalfall ein maximales Gesamtgewicht von 40 Tonnen beim grenzüberschreitenden Verkehr nicht überschreiten. Emissionsfreie Lkw dürfen bei solchen Fahrten 42 Tonnen wiegen, Lkw mit anderen alternativen Antriebstechnologien 41 Tonnen.

Sichtbare Folgen auf den Lkw-Verkehr im Benelux-Raum erwarten Beobachter allerdings von den jetzt getroffenen Beschlüssen erst einmal noch nicht. Das liege an der aktuell noch geringen Zahl von Lkw mit alternativen Antrieben, erklärte Johnny Nijenhuis, Experte für emissionsfreie Lkw im niederländischen Fachmagazin „Logistiek“. Schwere emissionsfreie Lkw seien bislang überhaupt noch nicht auf europäischen Straßen. Wohl erst in ein bis fünf Jahren würden sich die Auswirkungen der Beschlüsse auch tatsächlich auf der Straße zeigen. (kw)

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