Die "kleine" Schwester Humbaur hat Großes im Programm

Humbaur, in der gleichnamigen Gruppe für die eher kleinen Anhänger und Aufbauten zuständig, präsentiert zur IAA zahlreiche Neuheiten – und zeigt, dass man auch Großes im Programm hat.


Datum:
20.09.2018
Autor:
Stefanie Nonnenmann

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Hannover. Ein leichter Frischdienst-Koffer namens FlexBox Cool, ein Pharma-Koffer auf Basis eines StreetScooter Elektrofahrzeugs, ist eines der Messe-Highlights auf dem Humbaur-Stand. Neu ist auch der Tiefkühlkoffer FlexBox Freeze auf LKW-Chassis und – jetzt geht es in die große Klasse - der neu entwickelte Satteltieflader HTS 40K.

Der FlexBox-Fahrzeugaufbau ist variabel in Länge, Breite und Höhe und kann auf beliebigen Fahrzeugtypen aufgebaut werden. Die Kofferaufbauten sind dabei in drei Serien aufgeteilt: Dry, Cool und Freeze und in 230 verschiedenen Varianten erhältlich. Auf der IAA zeigt Humbaur unter anderem einen Tiefkühler-Aufbau FlexBox Freeze auf dem LKW-Chassis eines MAN TGL. Das Fahrzeug ist ausgestattet mit einem Edelstahl Heckportal und einer Ladebordwand von Bär.

Als weitere Messeneuheit präsentiert Humbaur einen leichten Frischdienst-Koffer FlexBox Cool auf Basis eines neuen Mercedes-Benz Sprinter. Das Fahrzeug verfügt über ein Kühlaggregat ThermoKing V300-20 und einen Streifenvorhang für die Seitentür. Letztere ist zudem mit einem Tritt ausgestattet. Sowohl das Kofferdesign als auch der 3D-Dachspoiler sorgen für verbesserte Aerodynamik und damit geringeren Energieverbrauch. Für die Ladungssicherung ist eine Reihe Airline-Schienen eingebaut.

Innovativ ist ein Pharma-Koffer auf Basis eines StreetScooter. Die GFK-Bauweise PurLight schont durch ihr geringes Gewicht die Akkuladung des Fahrzeugs sorgt nach Aussage des Herstellers für ein Plus an Reichweite.

Von Grund auf neu zeigt sich der Satteltieflader HTS 40K. Zu seinen Merkmalen gehört die besonders niedrige Ladehöhe von 790 mm. Der HTS 40K ist mit einem 5-achsigen luftgefederten Tiefladerfahrwerk mit elektronischer Fahrwerksregelung ECAS ausgestattet. ECAS ermöglicht, anhand von Sensordaten die Funktion der Fahrgestell-Luftfederung dynamisch zu steuern und die Achslast vom Führerhaus aus zu überwachen. Die fünf Achsen setzen sich zusammen aus zwei Nachlauflenkachsen und drei Liftachsen (zwei Kreise). Bei Leerfahrten sind die Achsen 1, 2 und 4 geliftet, bei Teilladungen bis ca. 30 t Aggregatelast ist Achse 1 geliftet, bei Aggregatelasten über 30 t sind alle Achsen abgesenkt. Als Anfahrhilfe kann die Achse 1 bis zu einem Tempo von 30 km/h über einen Taster in der Zugmaschine (PIN 12) angehoben werden, um mehr Druck auf die Antriebsachsen zu bekommen.

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