Diesel steigt deutlich über zwei Euro

01.07.2026 13:50 Uhr | Lesezeit: 3 min
Person nimmt Zapfhahn aus der Tanksäule
Am Montag und Dienstag waren die Mittagssprünge an den Zapfsäulen höher ausgefallen
© Foto: mikemobil2014-stock.adobe.com

Am ersten Tag nach dem Ende des Tankrabatts fiel der typische Anstieg um 12 Uhr etwas geringer aus als üblich, was aber auch an der Entwicklung an den Tagen davor liegt.

Der befürchtete extreme Preissprung bei Benzin und Diesel am ersten Mittag nach Ende des Tankrabatts ist ausgeblieben, so der ADAC am Mittwoch, 1. Juli. Im Gegenteil: Die Kraftstoffe verteuerten sich bei der typischen Erhöhung zur Mittagszeit etwas weniger als in den Tagen zuvor, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Das liegt allerdings auch daran, dass sie davor viel weniger gesunken waren als sonst üblich.

Diesel verteuerte sich um 20,4 Cent

Um 12.15 Uhr kostete ein Liter E10 im bundesweiten Durchschnitt laut ADAC 2,15 Euro. Das waren 18,2 Cent mehr als vor dem Preissprung um 11.45 Uhr. Diesel verteuerte sich um 20,4 Cent auf 2,11 Euro pro Liter. Am Montag und Dienstag waren die Mittagssprünge bei beiden Kraftstoffen etwas höher ausgefallen. Nach dem Mittagssprung war Super E10 um 11,7 Cent pro Liter teurer als zum gleichen Zeitpunkt am Dienstag, Diesel um 12 Cent. Das ist sogar etwas weniger als am Vormittag. Wegen der zuletzt abweichenden Preismuster seien die Vergleiche allerdings weniger aussagekräftig als sonst.

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