NRW: Straßenbau muss schneller gehen

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD)
© Foto: Picture Alliance/Frank Rumpenhorst

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) will das Tempo bei großen Straßenbauprojekten erhöhen, indem der Staat von vornherein mehr Zugeständnisse an Anwohner und Umweltschützer macht.


Datum:
18.02.2017
Autor:
Redaktion TRUCKER

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren


Wenn eine neue Brücke gebaut werden solle, benötige ein Ingenieur dafür ein halbes Jahr. Doch dann komme der "Instanzen-Marathon" mit Einwänden und Klagen etwa von Anwohnern und Umweltschützern, der durchschnittlich sieben bis achteinhalb Jahre dauere.

Solche Verfahren hätten längst das Maß überschritten, das sich eine der größten Volkswirtschaften der Welt noch leisten könne, sagte Groschek. Viele Konflikte könne der Staat im Vorfeld ausräumen. "Es zahlt sich aus, tiefer für Anlieger und Umwelt in die Tasche zu greifen, als es auf Verzögerungen ankommen zu lassen." Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zuletzt vorgeschlagen, Klagemöglichkeiten von Verbänden und Anwohnern zu beschränken und Bauprojekte so zu beschleunigen. Auch das hält Groschek für einen richtigen Weg.

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


TRUCKER – Das Magazin für Lkw-Fahrer im Nah- und Fernverkehr: Der TRUCKER ist eine der führenden Zeitschriften für Lkw-Fahrer und Truck-Fans im deutschsprachigen Raum. Die umfangreichen TRUCKER Testberichte zu LKWs und Nutzfahrzeugen gehören zu den Schwerpunkten der Zeitschrift und gelten als Referenz in der Branche. Der TRUCKER berichtet monatlich über die Themen Test und Technik, Show-Truck, Arbeitsrecht, Service, Unterhaltung.