Polizeigewerkschaften fordern höhere Bußgelder für Verkehrssünder

Verkehrssünder sollen nach Willen der Polizeigewerkschaften ‏tiefer in die Tasche greifen
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GdP und DpolG kritisieren die viel zu niedrigen Geldstrafen. Eine wirkliche abschreckende Wirkung könne nur mit deutlich höheren Strafen erreicht werden.


Datum:
19.01.2018
Autor:
Julia Thomsen

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Goslar. Nach Ansicht der Polizeigewerkschaften GdP und DpolG sollen die Bußgelder für Verkehrssünder erhöht werden. „Deutschland ist bei der Sanktionierung von Verkehrsverstößen im europäischen Vergleich ein Billigland“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, mit Blick auf den Verkehrsgerichtstag. Die Bußgelder in Deutschland seien zu niedrig, um eine abschreckende Wirkung zu haben, findet auch der Verkehrsexperte der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Wulf Hoffmann.

Der ACE Auto Club Europa plädierte dafür, die Bußgelder für unfallträchtige Delikte, wie Tempoverstöße oder „Alkohol am Steuer“, zu erhöhen. Der ADAC sprach sich gegen eine generelle Anhebung aus, forderte aber, die Höhe der Zahlungen am Gefahrenpotenzial der Verkehrsdelikte auszurichten. Der Verkehrsgerichtstag findet vom 24. bis 26. Januar in Goslar statt. Er befasst sich unter anderem mit dem Thema „Sanktionen bei Verkehrsverstößen“. (dpa)

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