Rom. Die größte Gewerkschaft Italiens, die CGIL, will morgen (25. Juni) das Land mit einem Generalstreik lahm legen. Es soll ein Protest gegen das Sparpaket der Regierung sein, „das ein Desaster für den Nahverkehr ist, aber auch Konsequenzen für notwendige Investitionen bei den Infrastrukturen und im Logistikbereich mit sich bringt".
In den verschiedenen Bereichen des Transportsektors wird der Streik unterschiedliche Auswirkungen haben. LKW-Fahrer streiken für acht Stunden, die Hafenarbeiter vier Stunden und die Fähren verzögern ihre Abfahrt ebenfalls um vier Stunden. An den Flughäfen stoppt die gesamte Arbeit von 10.00 bis 14.00 Uhr, der Güterverkehr auf der Schiene ist von 14.00 bis 18.00 Uhr unterbrochen. Die Mautkassierer streiken jeweils die letzten vier Stunden ihrer Schicht, die Angestellten der Autobahnbehörde ANAS dagegen acht Stunden. In vielen Städten kann es zu Behinderungen kommen, weil Kundgebungen und Demonstrationen angekündigt sind. (rp)