Schulterschluss für bessere Bedingungen für Berufskraftfahrer

Noch längst nicht überall sich die sanitären Bedingungen für Lkw-Fahrer so wie sie sein sollten 
© Foto: Thomas Frey/dpa/picture-alliance

Die Versorgungslage für Lkw-Fahrer bessert sich nur langsam. Der BGL und die Fachmagazine von ETM, Stuttgart sowie Springer Fachmedien München setzen sich für eine Verbesserung ein und bitten die Fahrer um Rückmeldung zu Problemstellen – wie auch guten Beispielen.


Datum:
15.04.2020
Autor:
Jan Burgdorf
Lesezeit: 
3 min

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Frankfurt/Stuttgart/München. In den Tagen der Corona-Krise ist der Bevölkerung bewusst geworden, wie systemrelevant Berufskraftfahrer (BKF) sind und welche Schlüsselrolle sie einnehmen, wenn es um die sichere Versorgung der Bevölkerung geht. Vielfach war in den Medien von den „Helden der Straße“ zu lesen.

Leider wird dieses Engagement der BKF nicht überall gewürdigt. Vor allem im Bereich der Unterwegs Versorgung gab und gibt es trotz des Engagements selbst höchster Stellen wie des Bundesverkehrsministers noch Defizite. Vor allem bei den sanitären Einrichtungen (Duschen und Toiletten) sowie der Verpflegung sind die Fahrer auf sich gestellt bzw. finden teils unhaltbare Zustände vor.

Probleme bei Be- und Entladestellen

Während sich Tank & Rast sowie der Autohofverband VEDA engagieren an Raststätten und Autohöfen ein entsprechendes Angebot bereitzustellen, hapert es oft bei den Be- und Entladestellen. Fahrern wird die Nutzung von Toiletten oder Duschen verweigert, Möglichkeiten der Desinfektion gibt es kaum und der Kontakt wird auf ein unmenschliches Maß reduziert.

Damit sich an dieser Situation schnellstmöglich etwas ändern kann, werden Zahlen, Daten, Fakten benötigt – dafür haben sich jetzt drei Partner zusammengefunden: Der Bundesverband Güterverkehr und Logistik (BGL) sowie die Fachverlage ETM (mit ihren Magazinen Fernfahrer und Transaktuell) sowie Springer Fachmedien München (mit den Fachmagazinen TRUCKER und VerkehrsRundschau). „Auch wenn wir normalerweise Wettbewerber auf dem Markt sind, so ist es unter den gegebenen Umständen wichtig, den Schulterschluss zu suchen und den BGL bei seinem Ansinnen zu unterstützen“, so die beiden Chefredakteure Markus Bauer und Gerhard Grünig.

Feedback der Fahrer gewünscht

Aktuell ergeht deshalb an die Fahrer der Aufruf, Autohöfe, Raststätten sowie Ladestellen zu melden, bei denen die angesprochenen Themen nicht gut ablaufen. Natürlich können auch Orte genannt werden, die sich sehr wohl um das Wohl der Fahrer kümmern. Wir bitten um die exakte Benennung des Autohofes/der Raststätte/Be- oder Entladestelle, mit kurzer Beschreibung der Probleme bzw. der besonders lobenswerten Punkte – idealerweise mit Bild. Rückmeldungen (bis 16. April, 18.00 Uhr und auch danach) per Mail an:

socialmedia@bgl-ev.de

oder über den BGL-Messenger via Facebook an:

www.facebook.com/bundesverbandgueterkraftverkehr

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