Sicherheitsbericht entgegengenommen

Koch schlägt Maßnahmen zur Sicherheit vor (Foto: Koch)

Der Verkehrssicherheitsbericht von Dieter-Lebrecht Koch wurde vom Europäischen Parlament entgegengenommen.


Datum:
29.09.2011
Autor:
Redaktion TRUCKER

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Der Straßenverkehrssicherheitsbericht von Dieter-Lebrecht Koch, Vizepräsident des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, wurde vom Europäischen Parlament entgegengenommen. „Sichere Straßen erreichen wir nur, indem wir an verschiedenen Ebenen ansetzen: Europa ist hier ebenso gefordert wie die Mitgliedstaaten und jeder Einzelne von uns“, erklärt Koch. Mit der Abstimmung fordert das Europäische Parlament die Kommission auf, bis Ende 2011 ein vollwertiges Aktionsprogramm zu entwickeln und schlug hierfür konkrete Maßnahmen vor.

Die Grundlage einer verbesserten Straßenverkehrssicherheit sei laut Koch das Sammeln hochwertiger vergleichbarer Daten zu Unfallursachen und -folgen. „Nur dann wissen wir, wo wir mit den verschiedenen Maßnahmen ansetzen können“, erklärt Koch. „Die Europäische Union, aber auch die Mitgliedstaaten sollten bemüht sein, ein höchstmögliches Maß an harmonisierten Leitlinien einzuhalten, wie zum Beispiel bei der Umsetzung einheitlicher Promillegrenzen oder der Harmonisierung von Straßenverkehrszeichen und -regeln. Allerdings ist es genauso wichtig, den Mitgliedstaaten genügend Spielraum zu geben, um die jeweiligen Programme den unterschiedlichen nationalen Gegebenheiten anpassen zu können“, so der Verkehrssicherheitsexperte. „Daher wäre es sinnvoll, einen Koordinator für die EU- Straßenverkehrssicherheit im Verantwortungsbereich der Europäischen Kommission einzusetzen. Seine Aufgaben wären, die Aktivitäten innerhalb der EU-Gremien und die verschiedenen Maßnahmen zwischen den Mitgliedstaaten zu koordinieren“, so der Berichterstatter. 

Intelligenten Verkehrssystemen, zu denen vor allem moderne Kommunikationstechnologien gehören, kommt eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die Straßenverkehrssicherheit zu: „Sie lösen Probleme wie die Parkplatzsuche für Berufskraftfahrer, legen die Grundlage für das elektronische Notrufsystem eCall in allen Fahrzeugen (auch in LKW, Bussen, Krafträdern), verhindern das Fahren unter Alkohol, Drogen, Medikamenten, reduzieren die Risiken von Auffahrunfällen sowie des unabsichtlichen Verlassens von Straßen“, sagt der Verkehrsexperte. „Diese Technologien helfen, Problemen zu begegnen, bevor sie entstehen“, erläutert Koch. (Koch; vb)

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