Und wieder amoi da Wahnsinn!

Abendlicher Lichterglanz: "Das Treffen bei den Soizbuagan ist Kult!", sagen Freunde und Fans einhellig
© Foto: Hans Lamminger/truck-shootings.com

Hunderte Besucher feierten mit der österreichischen Facebookgruppe "d'Soizbuaga Lostwognfoara" ein zünftiges Fest.


Datum:
25.06.2018
Autor:
Sabine Köstler

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Auf den Facebook-Seiten des Vereins "d'Soizbuaga Lostwognfoara" sind sie nachzulesen: Glückwünsche und liebevolle Dankes-Posts von Besuchern, die beim diesjährigen zwölften Salzburger Fahrertreffen mit von der Partie waren. Und "Wieder amoi da Wahnsinn!", schreibt Franz Hinterbauer selbst ganz begeistert nach dem gelungenen Fest. Er hat die Gruppe - mittlerweile hat sie über 1100 Mitglieder - vor acht Jahren mitbegründet und ist offizieller Veranstalter des Treffens.

Für das Feierwochenende am 28./29. April im österreichischen Urstein (bei Hallein) hatte das Soizbuaga-Team mit Unterstützung von vielen Sponsoren richtig Gas gegeben: großer Abstellplatz für die Auflieger, Kinderschminken, Modelltruck-Parcours, Panorama-Kranfahrt, ein super Catering. Und dazu die Salzburger Live-Party-Band "Roller Coaster". Bandgründer Richi und seine Musiker boten ein Riesen-Repertoire von Dolly Parton bis Billy Idol. 423 Gäste sagten sich an, alles war bestens organisiert.

BEINAHE HÄTTE DAS FEST ABGEBLASEN WERDEN MÜSSEN

Doch kurz zuvor, am Montag, wäre das Fest beinahe noch geplatzt. Mutter Natur wollte den Salzburgern einen Strich durch die Rechnung machen, berichtet Franz Hinterbauer. Ein Flussregenpfeifer-Weibchen suchte sich ausgerechnet das Festivalgelände für den Nestneubau aus. Von Amts wegen hieß es, das Treffen müsse abgeblasen werden, "da die Dame als Erstmieter ältere Rechte hat und vom Aussterben bedroht ist", formuliert es Hinterbauer. Das "Haus der Natur" in Salzburg half weiter und nahm sich des Geleges und der Vogeldame für die Zeit des Festes an.

Es konnte also gefeiert werden (übrigens der Natur wegen mit Hupverbot) und es kamen genau 383 Besucher, kurioserweise auf den Punkt so viele wie 2016. Mit dabei eine Osttiroler Größe unter Fahrern, der sogenannte "Wut-Trucker" Josef Hernegger. Er ist in den Medien bekannt für kritische Meinungsäußerungen.

Der neueste Lkw war ein Volvo der Spedition Prezzi mit niedriger Kabine (fährt Seecontainer in Wien). Er zog vor allem nachts die Blicke auf sich: Das schwarze Auto "verschwand" und die weißen Airbrush-Motive wie Wolf, Adler und der Außerirdische an der Rückwand leuchteten fast gespenstisch. (Hans Lamminger/sk)

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