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Test & Technik: Eco Challenge

So schnell und sparsam wie möglich - von München nach Mailand und zurück. Mercedes, MAN, Volvo, Scania und DAF stellten sich dem Test


Datum:
25.06.2009
Autor:
Redaktion TRUCKER
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von Gerhard Grünig Geiz ist geil und Sparen angesagt! Warum also nicht mal einen Vergleichstest organisieren, bei dem Fahrkomfort, Luxusausstattung und Prestige allenfalls die zweite Geige spielen? Produktivität hatte Priorität bei der von der VerkehrsRundschau und der Schwesterzeitschrift TRUCKER veranstalteten „Eco Challenge“! Statt, wie sonst bei Vergleichstests üblich, die Zugmaschinen bis ins kleinste Detail zu definieren, gab es beim aktuellen Test nur eine Aufgabenstellung: Einen 32 Tonnen schweren Sattelcurtainsider so schnell und sparsam wie möglich von München über den Brenner nach Mailand und wieder zurück zu ziehen. Mit welchem Fahrzeug die Hersteller diese Aufgabe erledigten, blieb ihnen überlassen. So reichte die Bandbreite vom 420 PS starken Scania „R“ bis zum 476-PS-Mercedes-Actros. Mit DAF, MAN und Volvo traten insgesamt fünf Hersteller an. Iveco wollte als sechster Teilnehmer kommen, sagte aber kurzfristig ab. Weil der Stralis in einem vorangegangenen Test schlecht abgeschnitten hatte, zog man zurück – statt zu zeigen, dass man‘s besser kann! MAN als Einziger in EEV-Einstellung DAF brachte die aktuelle Modellpflege des XF105 mit 460 PS an den Start. Mit optimiertem Motor sowie aufgefrischtem Interieur trat der DAF unter anderem gegen den TGX 18.440 von MAN an. Der Münchener war der einzige EEV-Laster im Euro-5-Teilnehmerfeld. Mercedes wählte etwas unerwartet mit dem 1848 den stärksten V6 der Actros-Baureihe. Die Wörther versprachen sich bei akzeptablen Teillastverbräuchen vor allem über den Brenner-Anstieg durch die Mehrleistung einen Vorteil. Scania schickte im Vortest R400 EGR und R420 SCR auf die Runde. Letztlich entschieden sich die Schweden – wie alle anderen auch – für die SCR-Lösung. Der neue Volvo FH460 komplettierte das Quintett. Mit frischer Optik und fahrerorientiertem Innenraum bekam der Göteborger schon kurz nach seinem Facelift eine Leistungsspritze von 20 PS über die gesamte Baureihe. Den Verbrauchstest fuhren die Werksfahrer – denn keiner kennt die Fahrzeuge besser und bewegt sie ökonomischer. Um kleinere Differenzen unter den baugleichen Trailern zu kompensieren, wurde insgesamt sechs Mal durchgetauscht.

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