Disposition: Bauarbeiten legen Verbindungen zwischen A1 und A59 lahm

28.04.2026 15:28 Uhr | Lesezeit: 3 min
Leverkusener Rheinbrücke: Neue Sperren
Leverkusener Rheinbrücke: Neue Sperren ab dem 28. April 2026
© Foto: picture alliance/dpa | Roberto Pfeil

Rund um das Autobahnkreuz Leverkusen‑West kommt es wegen des Baus der zweiten Rheinbrücke zu dreiwöchigen Sperrungen auf A1 und A59.

Rund um das Autobahnkreuz Leverkusen‑West treten ab dem 28. April 2026 umfangreiche Sperrungen in Kraft. Betroffen sind vor allem Verbindungen zwischen der A1 und der A59. Die Maßnahmen sollen rund drei Wochen dauern und stehen im Zusammenhang mit dem Bau der zweiten neuen Leverkusener Rheinbrücke, wie die Autobahn GmbH mitteilte.

Die neue Brücke entsteht an der Stelle der früheren, inzwischen abgerissenen Rheinbrücke der A1. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens werden dort gleich zwei Neubauten errichtet.

Baufortschritt an der zweiten Rheinbrücke

Der erste Ersatzneubau wurde bereits neben der alten Brücke errichtet. Nachdem der Verkehr der A1 dorthin verlegt worden war, konnte das marode Bauwerk vollständig zurückgebaut werden. Nun folgt der nächste Bauabschnitt an der zweiten Brücke, die nach bisherigen Planungen im Sommer 2028 für den Verkehr freigegeben werden soll.

Ab Anfang Mai ist vorgesehen, große Stahlträger einzubauen. Dabei kommen selbstfahrende Schwerlasttransporter zum Einsatz, die einzelne Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 1.200 Tonnen bewegen.


Das ist bei der A59 aktuell gesperrt

Die Sperrungen betreffen mehrere Abschnitte und Verbindungen:

  • Aus Richtung Düsseldorf ist die A59 vom Autobahndreieck Monheim‑Süd bis zum Autobahnende in Leverkusen vollständig gesperrt.
    Bereits zuvor bestand auf der A59 zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf‑Süd und der Anschlussstelle Monheim in Fahrtrichtung Leverkusen eine Vollsperrung.

  • Durch die zusätzliche Sperre ist südlich von Düsseldorf in Richtung Leverkusen nur noch der kurze Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Monheim‑Süd befahrbar.
    An der Anschlussstelle Rheindorf sind daher keine Auf‑ und Abfahrten in Richtung Leverkusen möglich.

  • Aus Leverkusen kommend ist keine Auffahrt auf die A59 Richtung Düsseldorf möglich.

  • Im Autobahnkreuz Leverkusen‑West sind sämtliche Verbindungen von der A1 auf die A59 Richtung Leverkusen gesperrt – aus beiden Fahrtrichtungen.

  • Die Verbindungen der A1 in Fahrtrichtung Düsseldorf bleiben hingegen weiterhin befahrbar.



Sperrungen bis 20. Mai

Die Autobahn GmbH rechnet damit, dass die Einschränkungen bis zum 20. Mai um 18 Uhr andauern. Verkehrsteilnehmer müssen in dieser Zeit mit erheblichen Umleitungen und Verzögerungen rechnen, insbesondere im Raum Leverkusen, Köln und Düsseldorf.
HASHTAG

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