Angesichts steigender Ölpreise zeichnet sich eine Trendwende an der Zapfsäule ab, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Am Montagmittag, 13. April, lagen die Spritpreise im bundesweiten Schnitt nach dem mittäglichen Sprung über dem Preis zum selben Zeitpunkt am Vortag. Auch die Sprünge zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr waren mit 12,5 Cent pro Liter Diesel und 11,4 Cent bei Super E10 die höchsten seit Einführung der 12-Uhr-Regel. Vor dem Sprung war E10 noch minimal billiger als zum Vortageszeitpunkt, danach lag der Kraftstoff mit 2,181 Euro pro Liter um 1,7 Cent über dem Vortageswert. Auch Diesel war vor dem Sprung um Cent-Bruchteile billiger als am Sonntag, danach mit 2,385 Euro aber
2,1 Cent teurer.
Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran
Hintergrund des Anstiegs dürfte der nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wieder deutlich höhere Ölpreis sein. Davor hatten die Spritpreise mehrere Tage nachgegeben, nachdem der Ölpreis zwischenzeitlich gefallen war. Im bundesweiten Tagesdurchschnittswert des Sonntags hatte Super E10 2,100 Euro gekostet - 9,1 Cent weniger als eine Woche zuvor. Diesel hatte sich binnen Wochenfrist um 14,7 Cent auf 2,293 Euro verbilligt.