Super-Jochen surft weiter auf der Erfolgswelle

Dritte Runde der FIA European Truck Racing Championship (Foto: Richard Kienberger)

Das zweite Top-Wochenende für Jochen Hahn in Folge.


Datum:
06.06.2011
Autor:
Redaktion TRUCKER

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Das zweite Top-Wochenende für Jochen Hahn in Folge: Auch in der dritten Runde der FIA European Truck Racing Championship bleibt der MAN-Fahrer das Maß der Dinge. Mit Cleverness, viel Selbstvertrauen und meistens der nötigen Portion Glück ausgestattet, gewinnt Hahn auch in Albacete Rennen in Serie.
Zunächst sah es nicht so aus, als könnte der MAN in Black seine Erfolgsserie aus der Vorrunde nahtlos fortsetzen. In Misano waren Hahn ja sensationelle vier Siege gelungen, am ersten Tag von Albacete war es nur (pardon!) einer – im zweiten Lauf, als der Gewinner des ersten Durchgangs vom achten Platzt starten musste, half alle Vorsicht nichts und Hahn wurde von einem Kontrahenten angerempelt. Doch das Kunststück, danach von der vierzehnten Position wieder bis auf Platz vier vorzufahren, schaffen auch nicht alle Piloten. Uwe Nittel teilte dieses Schicksal mit Hahn, der Motorsport-allrounder steckte in Albacete mit beiden Beinen im Pechkübel fest und musste sich bei mehreren Rennen aus der letzten Reihe durch das Feld pflügen – 21 Kontrahenten schaffte Nittel dabei einmal. Am Sonntag war Jochen Han in Zeittraining und Race 1 erneut eine Klasse für sich, im zweiten Lauf zahlte sich seine kluge Zurückhaltung aus. Da wurden andere (Albacete und Bösiger) nach dem Rennen von den Stewards abgestraft – und Hahn war zwei Stunden nach dem Ende des Laufs plötzlich der strahlende Sieger. Erfolgreich verlief der Auftritt in Albacete auch für das Allgäuer Team aus Österreich.

Am Samstag siegte Alexander Lvov im zweiten Lauf, am Sonntag rangierte Stuart Oliver in den korrigierten Ergebnislisten an zweiter Position. Die unverminderte Stärke der MAN-Fahrer überraschte doch, zum Saisonbeginn hatte man damit gerechnet, dass sich MAN und Renault heftiger „fetzen“ würden. Vielleicht klappt es ja in zwei Wochen, wenn die Renaults in Nogaro mit französischer Luft beatmet werden.
(Text und Fotos: Richard Kienberger)

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