Wie Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer medizinisch versorgt werden können, wenn sie während internationaler Touren erkranken, ist ein zentrales Thema des europäischen Symposiums „Gesundheit im Blick“. Die Veranstaltung findet am 3. Juni in Hamburg statt und widmet sich sowohl der medizinischen Unterwegsversorgung als auch Fragen der Prävention im Transportsektor.
Eingeladen haben die IVSS-Sektion für Prävention im Transportwesen sowie die BG Verkehr, die gemeinsam die gesundheitlichen Belastungen von Fernfahrern und die strukturellen Herausforderungen im Alltag beleuchten.
Fragestellungen zu medizinischer Hilfe und präventiven Strukturen
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen, die für Beschäftigte im Straßengüterverkehr von hoher Bedeutung sind. Das Symposium soll unter anderem folgende Aspekte beleuchten:
- Wie wird Fahrern, die für ein deutsches Unternehmen arbeiten, geholfen, wenn sie im Ausland dringend medizinische Unterstützung benötigen?
- Welche gesundheitlichen Belastungen prägen den Berufsalltag?
- In welchem Umfang und wie unterstützen Transportunternehmen ihre Beschäftigten?
- Welche grenzüberschreitenden Modelle, Partnerschaften oder Dienstleistungen existieren bereits – und wie lassen sie sich weiterentwickeln?
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Europaweite Beispiele und neue telemedizinische Angebote
Auf dem Symposium werden Praxisbeispiele vorgestellt, die bereits heute funktionieren. Fachreferentinnen und -referenten aus mehreren europäischen Ländern stellen dazu konkrete Initiativen aus der Praxis vor. Dazu gehören internationale Versorgungsnetzwerke sowie digitale und telemedizinische Angebote, die es Fahrern ermöglichen, auch unterwegs auf fachärztliches Wissen zurückzugreifen.
Damit sollen sowohl bestehende Entwicklungen im Gesundheitsschutz als auch innovative Lösungsansätze aus Unternehmen und Verbänden sichtbar gemacht werden.
Zielgruppe und Rahmenbedingungen
Eingeladen sind Unternehmensverantwortliche, Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen und Verbänden sowie Fahrerinnen und Fahrer.
Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl vor Ort als auch per Livestream möglich. Die Veranstaltung wird in Deutsch und Englisch durchgeführt, jeweils mit Simultanübersetzung.