Die Autobahn GmbH hat den Starttermin für die nächste umfangreiche Sanierung der A59 bekanntgegeben. Ab dem 2. Oktober 2026 wird die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd in Fahrtrichtung Düsseldorf voll gesperrt.
Die Arbeiten sollen voraussichtlich rund acht Monate dauern und zählen zu den größten aktuellen Infrastrukturmaßnahmen in der Region.
Fahrbahn und Brücken werden erneuert
Auf dem betroffenen Abschnitt sind umfangreiche Modernisierungsarbeiten vorgesehen. Geplant sind unter anderem die Erneuerung der Betonfahrbahn, die Instandsetzung von Brückenbauwerken sowie die Modernisierung der Entwässerungsanlagen.
Darüber hinaus soll die Straßenausstattung auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden.
Sanierung der Gegenrichtung bereits abgeschlossen
Die Fahrbahn in Richtung Leverkusen war bereits zuvor saniert worden. Aufgrund des besonders schlechten Zustands des Belags wurden die Arbeiten auf dieser Seite vorgezogen.
Mit der nun anstehenden Maßnahme wird die grundlegende Erneuerung des betroffenen Autobahnabschnitts fortgesetzt.
Verkehr wird großräumig umgeleitet
Während der Bauphase wird der Verkehr über die A542 und die A46 umgeleitet. Die Autobahn GmbH kündigt an, die Sperrung bereits weiträumig auszuschildern, um Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die Einschränkungen aufmerksam zu machen.
Zusätzlich sollen entlang der lokalen Umleitungsstrecken sogenannte Bedarfsampeln eingesetzt werden, um den Verkehrsfluss möglichst gleichmäßig zu steuern.
Pendler müssen mit Einschränkungen rechnen
Die A59 zählt zu den wichtigen Verkehrsachsen im Süden von Düsseldorf. Entsprechend dürfte die monatelange Sperrung insbesondere für Berufspendler sowie den regionalen Wirtschaftsverkehr spürbare Auswirkungen haben.
Verkehrsteilnehmer sollten sich daher frühzeitig auf längere Fahrzeiten einstellen und alternative Routen in ihre Planungen einbeziehen.