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Transporter: Neue Kühl-Umbaulösung für den eVito

Die Kühlanlage basiert auf dem Konzept, die im Fahrzeug vorhandene elektrische Energie auch für die aktive Kühlung zu nutzen
© Foto: Mercedes-Benz Group

Den eVito Kastenwagen bietet Mercedes-Benz nun mit 60 kWh Batteriekapazität und einem Kühlausbau der Firma Kerstner an. Das erste Fahrzeug wurde bereits ausgeliefert.


Datum:
14.11.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Mercedes-Benz bietet den eVito Kastenwagen mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 60 kWh ab sofort auch mit einer speziellen Kühl-Umbaulösung an. Die eingebaute Kühlanlage basiert auf dem Konzept, die im Fahrzeug vorhandene elektrische Energie auch für die aktive Kühlung zu nutzen. Die Lösung kommt vom Partner Kerstner und macht durch die höhere Reichweite des Basisfahrzeugs von bis zu 314 Kilometer (WLTP) Lieferungen temperatursensibler Lebensmittel über größere Distanzen als beim Vorgängermodell möglich, so Mercedes-Benz.

Die energieeffiziente Kühlanlage ist dabei an das Bordnetz des Transporters angebunden. Die als Puffer notwendige Zusatzbatterie mit Lithium-Ionen-Akku kann deshalb minimiert und trotzdem eine durchgängige Kühlung während des gesamten Auslieferprozesses gewährleistet werden. Laut Herstellerangaben stehen drei Betriebsmodi zur Verfügung, welche die durchgängige Kühlung während des gesamten Auslieferprozesses gewährleisten: eine Standkühlung über das Stromnetz, zum Betrieb der Anlage bei der Beladung des Fahrzeuges; eine Kühlung während der Fahrt über das Bordnetz und damit durch die Hochvolt-Fahrzeugbatterie sowie eine Kühlung während der Zustellung der Ware oder bei Pausen durch eine verbaute Pufferbatterie.

Eine hochwertige Isolierung des Laderaums mit besonders niedrigem K-Wert von 0,30 W/m²K senkt gleichzeitig den Energieverbrauch der Kühlanlage. Durch den Verbau der Kühlanlage im Unterflurbereich werde die Aerodynamik des Fahrzeuges nicht verändert, was zudem die Tiefgaragentauglichkeit des eVito nicht einschränke.

Der Mercedes‑Benz eVito besitzt unter der Front seinen elektronischen Antriebsstrang (eATS), welcher mit einer Spitzenleistung von 85 kW die Vorderräder antreibt. Sein wassergekühlter AC On-Board Lader (OBL) mit einer Ladeleistung von max. 11 kW ist für das Wechselstromladen (AC) beispielsweise am Gewerbestandort, auf Betriebshöfen oder an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Geladen wird über die CCS-Ladedose im Stoßfänger vorne links. Über diese wird laut Herstellerangabe auch das Schnellladen mittels Gleichstrom (DC) möglich. Damit könne der eVito bei einer serienmäßigen Ladeleistung von maximal 50 kW oder optional maximal 80 kW3 an einer -Schnellladestation in etwa 50 oder 35 Minuten von 10 ‑ 80 Prozent aufgeladen werden, so Mercedes-Benz.

Erster Nutzer des neuen Transporters ist die Tafel der Stadt Brühl, die am 8. November den eVito übernommen hat. Um eine einwandfreie Logistik der Lebensmittel zu gewährleisten, unterstützt Mercedes-Benz die Tafeln mit Fahrzeugen, die eine schnelle und flexible Beförderung der Waren ermöglichen. Insgesamt seien bereits mehr als 1200 Neufahrzeuge an die Tafeln übergeben worden, so der Hersteller. (tb)

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