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Richtiger Sonnenschutz: So geht's

Sonnencreme schützt unbedeckte Haut vor schädlichen Sonnenstrahlen, die auch bei bedecktem Himmel vorhanden sein können
© Foto: Ake Ngiamsanguan/iStock

Mit der intensiven Sommersonne steigt nicht nur die Gefahr eines Sonnenbrandes, sondern damit auch die möglicher Langzeitfolgen wie vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs. Tipps für den Schutz vor Sonnenstrahlen.


Datum:
22.07.2022
Autor:
Mireille Pruvost
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Richtiger Sonnenschutz ist immer auch eine Frage des Hauttyps. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät ganz allgemein, niemals länger ungeschützt in der Sonne zu bleiben. In der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr sollte sie besonders gemieden werden.

Textilien einschließlich Kopfbedeckung sind ein effektiver Sonnenschutz. Enge und helle Kleidung aus Baumwolle schützt übrigens weniger gut vor Sonnenstrahlung als weite und dunkle Kleidung oder gekennzeichnete UV-Schutzkleidung, die mindestens den Lichtschutzfaktor 40 aufweisen muss.

Die Bereiche, die nicht durch geeignete Textilien geschützt sind, sollten mit Sonnenschutzmitteln mit dem jeweils richtigen Lichtschutzfaktor geschützt werden. Auch die schutzbedürftigen Augen sollten nicht vergessen werden, denn auch die Netzhaut kann durch die Sonneneinwirkung geschädigt werden. Bei der Wahl der richtigen Sonnenbrille ist darauf zu achten, dass sie sowohl UV-A- und UV-B-Strahlen abhält.

Sonnencreme: Der richtige Lichtschutzfaktor

Die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors (LSF) hängt von dem Hauttyp, der Intensität derSonneneinstrahlung und der Aufenthaltsdauer in der Sonne ab.  Generell gilt: Je heller die Haut und je länger man sich in der Sonne aufhält, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Es gibt inzwischen zahlreiche Apps oder Online-Rechner zur Ermittlung des Hauttyps und der tagesaktuellen individuellen Verweildauer in der Sonne.

Der empfohlene Lichtschutzfaktor für Kinder ist mindestens 30 und für Erwachsene mindestens 20. Im Zweifel sollte immer ein höherer Schutz gewählt werden, rät das BVL. Wie bei der Sonnenbrille ist auch hier auf den Schutz vor UV-B- und UV-A-Strahlen zu achten.

Doch einen vollständigen Schutz vor Sonnenstrahlung durch Sonnenschutzmittel gibt es nicht. Aussagen wie „100 %iger Schutz“ oder „Sunblocker“ vermitteln eine trügerische Sicherheit.

Sonnenschutzmittel nicht zu sparsam auftragen

Drei volle Esslöffel Sonnenschutzmittel je Anwendung gelten als das richtige Maß für einen Erwachsenen. So wird die auf der Verpackung angegebene Schutzwirkung in der Regel erreicht.

Nachcremen ist dabei besonders wichtig, vor allem nach dem Baden oder Schwitzen. Das hält den Sonnenschutz aufrecht. Die Dauer, die man geschützt in der Sonne verbringen kann, wird dadurch jedoch nicht verlängert. Bei bei ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes wie Rötung oder spannendes Hautgefühl heißt es so oder so: Umgehend den Aufenthalt in der Sonne beenden, um die Haut nicht weiter zu schädigen. 

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