BGL begrüßt Bürokratieabbau im Verkehrsbereich

07.10.2026 14:30 Uhr | Lesezeit: 3 min
Prof. Dr. Dirk Engelhardt  Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)
BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt sieht in den Digitalisierungsplänen der Bundesregierung eine wichtige Entlastung für die Logistikbranche 
©Foto: BGL

Digitale Fahrzeugzulassung, digitale Führerscheindokumente und weniger Kontrollaufwand: Der BGL begrüßt die geplanten Reformen der Bundesregierung zur Entbürokratisierung im Straßengüterverkehr.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Digitalisierung im Verkehrsbereich. Die Vorhaben vom Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger greifen dem Verband zufolge zentrale Anliegen der mittelständischen Transport- und Logistikbranche auf.

Fahrzeugzulassung soll einfacher werden

Zu den wichtigsten Projekten zähle nach Verbandsangaben das zentrale i-Kfz-Portal beim Kraftfahrt-Bundesamt: Das digitale Zulassungsverfahren soll die Anmeldung von Fahrzeugen bundesweit vereinfachen und vereinheitlichen.

Auch die geplante Umstellung von regelmäßigen auf einmalige Führerscheinkontrollen verspricht eine spürbare Entlastung für Speditionen und Transportunternehmen. Ergänzend sollen digitale Fahrzeug- und Führerscheindokumente eingeführt werden.

„Unsere Unternehmen brauchen eine digitale Verwaltung, die schnell, einfach und verlässlich arbeitet. Jeder Schritt, der unnötige Bürokratie abbaut und Verfahren durchgängig digitalisiert, ist richtig und wichtig. Die Richtung stimmt. Gerade unter dem hohen wirtschaftlichen Druck, dem unsere Branche ausgesetzt ist, zählt jede Entlastung, die im Betriebsalltag ankommt“, betont BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt.


Hintergrund

Der Hintergrund ist der Überblick vom Kabinett, das sich Anfang Oktober und damit ein Jahr nach Beschluss der "Modernisierungsagenda Bund" mit dem Jahresbericht zur Staatsmodernisierung beschäftigte, zu den erbrachten Erfolgen, der Wirkung und dem Stand der Vorhaben.

Wildberger sagt: „Entscheidend ist am Ende nur eines: Dass unsere Versprechen im Alltag der Menschen und Betriebe auch spürbar ankommen. Wir haben vieles auf den Weg gebracht, umgesetzt, und die ersten Erfolge unserer Modernisierungsagenda sind heute sichtbar. Aber das ist erst der Anfang. Wir müssen weiter strikt Kurs halten und das Tempo hochhalten, damit Deutschland jeden Tag ein Stück einfacher wird.“

Die Modernisierungsagenda Bund enthält mehr als 80 Maßnahme. Der Bericht zum Stand der Staatsmodernisierung zieht eine erste positive Bilanz, etwa zum Thema Bau-Turbo, digitaler Führer- und Fahrzeugschein, schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren oder dem Abbau von Berichtspflichten. Mehr dazu hier.



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