Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Digitalisierung im Verkehrsbereich. Die Vorhaben vom Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger greifen dem Verband zufolge zentrale Anliegen der mittelständischen Transport- und Logistikbranche auf.
Fahrzeugzulassung soll einfacher werden
Zu den wichtigsten Projekten zähle nach Verbandsangaben das zentrale i-Kfz-Portal beim Kraftfahrt-Bundesamt: Das digitale Zulassungsverfahren soll die Anmeldung von Fahrzeugen bundesweit vereinfachen und vereinheitlichen.
Auch die geplante Umstellung von regelmäßigen auf einmalige Führerscheinkontrollen verspricht eine spürbare Entlastung für Speditionen und Transportunternehmen. Ergänzend sollen digitale Fahrzeug- und Führerscheindokumente eingeführt werden.
„Unsere Unternehmen brauchen eine digitale Verwaltung, die schnell, einfach und verlässlich arbeitet. Jeder Schritt, der unnötige Bürokratie abbaut und Verfahren durchgängig digitalisiert, ist richtig und wichtig. Die Richtung stimmt. Gerade unter dem hohen wirtschaftlichen Druck, dem unsere Branche ausgesetzt ist, zählt jede Entlastung, die im Betriebsalltag ankommt“, betont BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt.