Bundesregierung startet Corona-SMS für Einreisende

Mit Corona-SMS für Einreisende will die Bundesregierung ihr Informationsangebot in der Pandemie verbessern (Symbolbild)
© Foto: Halfpoint/stock.adobe.com

Ab dem 1. März sollen Einreisende eine SMS erhalten, in der sie über die aktuellen Pandemie-Regeln in Deutschland informiert werden. Beschäftigte im Güterverkehr müssen dabei die für sie geltenden Ausnahmen beachten.


Datum:
02.03.2021
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit: 
2 min

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Personen, die nach Deutschland einreisen, sollen ab 1. März eine Corona-SMS der Bundesregierung erhalten, wenn sich ihr Smartphone in das deutsche Mobilfunknetz einbucht. Der Text der SMS lautet: „Die Bundesregierung: Willkommen/Welcome! Bitte beachten Sie die Test-/Quarantäneregeln; please follow the rules on tests/quarantine. Über den Kurzlink https://bmg.bund.de/covid19 sollen Einreisende dann kompakte Informationen über ihre Pflichten im Zusammenhang mit dem Coronavirus sowie Hinweise zu den wesentlichen zu beachtenden Infektionsschutzmaßnahmen bekommen.

Ausnahmen für Lkw-Fahrer

Falls Berufskraftfahrer eine entsprechende SMS erhalten, sollten sie beachten, dass für den Güterverkehr Ausnahmen von den regulären Anmelde-, Testnachweis- und Quarantänepflichten bestehen. So ist Transportpersonal bei Voraufenthalt in einem Risikogebiet, das weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvarianten-Gebiet ist, von der Anmelde- und Testpflicht komplett ausgenommen.

Bei Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet unterliegt das Transportpersonal zwar der Anmeldepflicht, ist aber von der Testpflicht befreit, wenn es sich nur 72 Stunden in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten hat oder sich nur 72 Stunden in Deutschland aufhalten wird.

Angebot stößt auf Kritik

Das Service-Angebot hat bereits die ersten Kritiker auf den Plan gerufen. So haben etwa die Forscher des „Reverse Engeneering Zentrums“ (ZERForschung) in einem Thread auf dem Kurznachrichten-Portal Twitter auf mehrere Schwachstellen und unverständliche Design-Entscheidungen hingewiesen.

Zu den Kritikpunkten, auf die unter anderem auch die Informationsplattform von W&V verweist, gehören etwa eine Fullscreen-Cookie-Warnung, die nicht notwendig wäre, schlechte Übersetzungsfunktionen, nicht für Smartphones taugliche Grafiken sowie Links, die nicht funktionieren. Benutzer des Info-Links müssten sich außerdem über eine Minute lang durch eine Textwüste scrollen. 

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