Diesel verteuert sich erneut

28.10.2026 13:08 Uhr | Lesezeit: 3 min
Grüner Zapfhahn steckt in der Zapfsäule
Diesel ist an den Zapfsäulen derzeit deutlich teurer als Benzin
©Foto: Iryna Melnyk / iStock / Getty Images Plus

Die Lücke zwischen dem Benzin- und dem Dieselpreis ist so groß wie seit April nicht mehr. Eine Rolle für den Preisunterschied könnte jahreszeitlich bedingt sein.

Diesel ist binnen Wochenfrist um 3,4 Cent teurer geworden, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Ein Liter kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt am Dienstag (27. Oktober) 2,289 Euro. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich dagegen um 2,6 Cent auf 2,084 Euro pro Liter. Damit überschreitet die Lücke zwischen den beiden Preisen wieder die Marke von 20 Cent und ist so groß wie zuletzt Mitte April. Zudem deuten aktuelle Zahlen des Spritpreisportals Tankerkönig vom Mittwochvormittag darauf hin, dass der E10-Preis am Mittwoch weiter nachgibt, Diesel aber etwa gleich viel kostet, die Lücke also größer wird. 

Diesel gilt als krisenanfälliger Kraftstoff

Dass Diesel teurer ist als Benzin, ist ungewöhnlich, da die Steuern auf den Kraftstoff niedriger sind. Der Dieselpreis gilt aber als krisenanfälliger als der für Benzin. Aktuell könnte noch ein weiterer Effekt hinzukommen: Weil sich Diesel und Heizöl relativ ähnlich sind, ist der Kraftstoff in der Heizsaison oft ein bisschen teurer als sonst – zumindest gemessen an der Entwicklung des Benzinpreises.

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#Dieselpreise


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