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Neue Studie untersucht Fahrermangel und Transportengpässe

Eine neue Studie untersucht Ursachen des Fahrermangels und mögliche Lösungsansätze 
© Foto: Michael Reichel/dpa/picture-alliance

Wie wirken sich diese Engpässe auf die Wirtschaftsleistung von Unternehmen aus, und welche Lösungsansätze sind denkbar – dafür wurde jetzt ein neue Untersuchung gestartet.


Datum:
18.03.2022
Autor:
Eva Hassa
Lesezeit: 
3 min
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Dresden, Schweinfurt, St. Gallen/Schweiz. Unter dem Namen „Begegnung von Kapazitätsengpässen in der Logistik“ haben drei namhafte Professoren sowie 16 Unternehmen aus der Transport- und Logistikwirtschaft eine neue Konsortialstudie aufgelegt. Das teilt das Konsortium mit.

Schon vor dem Russland-Ukraine-Konflikt habe die Transport- und Logistikbranche mit Engpässen wie etwa Fahrer- und Laderaummangel gekämpft und perspektivisch könnten weitere Engpässe hinzukommen wie etwa im Bereich der alternativen Antriebstechnologien, begründen die Initiatoren die jetzt gestartete Studie. Mit der Studie wolle man nun untersuchen,  wie sich Transport- Engpässe auf die Unternehmen sowie deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit auswirken, und welche Lösungsansätze dafür denkbar sind.

Die Ziele der neuen Konsortialstudie

Die Leitung der Studie übernehmen die Professoren Wolfgang Stölzle von Logistics Advisory Experts (Spin-off der Universität St. Gallen), Thorsten Schmidt von der TU Dresden und Christian Kille vom IAL der FH Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Gemeinsam mit 16 Unternehmen haben sie die Konsortialstudie aufgelegt - mit folgenden Zielen:

  • eine differenzierte Quantifizierung und Erfassung der Ursachen des Fahrermangels zu realisieren,
  • die qualitativen und quantitativen Wirkungen auf Transportunternehmen und ihre Kunden zu ermitteln,
  • potenzielle Maßnahmenpakete und Lösungen zur Linderung des Fahrermangels, etwa durch digitale Tools und Cross-Industry-Transfer-Insights sowie durch strukturelle Änderungen in der Zusammenarbeit der Transportunternehmen zu identifizieren und zu bewerten
  • Voraussetzungen, Handlungsempfehlungen, Maßnahmenkataloge, Lösungen und Roadmaps für die Akteure mit Schwerpunkt auf Transportunternehmen abzuleiten.

Die Ergebnisse der Studie sollen Ende 2022 veröffentlicht werden. Außerdem sollen kontinuierlich Teilerkenntnisse veröffentlicht werden und auf http://logistik-digitalisierung.de/ bereitgestellt werden, heißt es.

Namhafte Konsortialpartner und fachliche Unterstützer

Die Konsortialpartner sind die Unternehmen CTL Cargo Trans Logistik, Krone, Seifert Logistics, Transco Süd, Barth Spedition, BTK, Hans Geis, Geberit Logistik, Group7, Güttler Logistik, Ludwig Meyer, Miele und Rewe sowie Jitpay, Kravag, Timocom. Fachlich unterstützt wird die Studie vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), vom Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV), von der Bundesvereinigung Logistik (BVL), vom Handelsverband Deutschland (HDE) und der Plattform Jobmatch.me (eh)

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