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Rekordtemperaturen in Deutschland: ADAC Truckservice gibt Tipps gegen Hitzegefahren

Heißer Asphalt, pralle Sonne und zu niedriger Luftdruck erhöhen die Gefahr für Reifenschäden
© Foto: ADAC Truckservice

Der Sommer ist in vollem Gange: Für Lkw-Fahrer und Paketboten bedeutet Hitze Stress pur. Neben der körperlichen Belastung steigt auch die Unfallgefahr durch Blow-ups und hitzebedingte Reifenschäden.


Datum:
01.08.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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Aufgrund der heßen Temperaturen an den kommenden Tagen, gibt der ADAC Truckservice Tipps, wie sich Lkw-Fahrer und Postboten bei der Hitze verhalten sollten.

Blow-ups können bei anhaltenden Temperaturen über 30 Grad Celsius wie aus dem Nichts entstehen, wenn die Hitze den Fahrbahnbelag aufplatzen lässt und sich der Asphalt wölbt. Die mitunter tödliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer lauert vorwiegend auf Autobahnen, die aus Betonplatten gebaut sind.

Deshalb gilt: besonders vorausschauend fahren, auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten, mehr Abstand zum Vordermann halten und auf akute Warnungen im Verkehrsfunk der Radiosender hören.

Vor Fahrtantritt ist es wichtig, den Reifendruck zu kontrollieren. Anhaltende Sonneneinstrahlung heizt den Asphalt auf bis zu 60 Grad Celsius auf. Die Reifen werden weicher und verschleißen schneller. Stimmt der Luftdruck nicht, überhitzen die Pneus, sie können platzen oder sogar Feuer fangen. Lkw-Lenker sollten deshalb vorbeugend Reifen und Reserveräder auf Beschädigungen und Fremdkörper untersuchen und den Druck am kalten Reifen prüfen.

Für Berufskraftfahrer und Paketboten ist außerdem leichtes Essen sowie ausreichend Schlaf und Flüssigkeit wichtig. Keine gute Idee sind eiskalte Getränke. Sie fördern sogar das Schwitzen, weil der Körper den großen Temperaturunterschied ausgleichen muss. Der ADAC Truckservice rät, drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken und die Klimaanlage auf circa sechs bis zehn Grad unter Außentemperatur einzustellen. Für einen erfrischenden Sofort-Effekt sorgen außerdem kühlende Körpersprays, kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen oder die Beine mit kühlendem Gel einzucremen und in den Pausen hochzulegen. Beim Abladen ist eine helle Kopfbedeckung empfehlenswert.

Vorsicht geboten ist bei Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit oder Übelkeit. In diesen Fällen gilt: Sofort anhalten, in den Schatten begeben, Flüssigkeit zu sich nehmen und im Notfall einen Arzt verständigen. Auf der Autobahn bieten die Notrufsäulen schnelle Hilfe. Die kostenfreie Doc-Stop-Hotline unter 00 800 0 362 78 67 vermittelt den Kontakt zum nächstgelegenen Arzt.

 

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