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Neu gestalteter Innenraum mit einfachem Bedienkonzept


Datum:
01.03.2020
Autor:
Jan Burgdorf
Lesezeit: 
10 min
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Praktische Idee: neue Schnellwahltasten in der Fahrertür, zum Beispiel für den Warnblinker
© Foto: MAN

Auch der Einstieg selbst erfuhr Überarbeitung, die beiden unteren Stufen sind nun am Chassis befestigt und konnten dadurch näher an den Radkasten heranrücken. In der Folge fallen die Stufen einige Millimeter breiter aus. Um ins TGX-Reich zu gelangen, gilt es nach wie vor, vier Stufen zu erklimmen – einen durchgängig ebenen Fahrerhausboden bietet nämlich weiterhin kein MAN.

Hat man dann hinter dem lederbezogenen Lenkrad Platz genommen, wird klar, womit MAN den Begriff „neu“ rechtfertigt – beim Interieur blieb kaum etwas an seinem bisherigen Platz. Vor allem in das Thema Bedienung steckten die Ingenieure viel Hirnschmalz und entschieden sich bewusst für einen anderen Weg als der Wettbewerber aus Wörth am Rhein. Berührungsempfindliche Touchscreens gibt es im MAN nämlich nach wie vor nicht. Vielmehr wurde das bis zu 12,3 Zoll große Farbdisplay in der Mittelkonsole möglichst weit weg vom Fahrer positioniert. MAN verspricht sich dadurch einen für das Auge angenehmeren und schnelleren Wechsel zwischen Cockpit und Straße, sprich der Fahrer ist weniger lang vom dortigen Geschehen abgelenkt.

Der Smart-Select-Button befindet sich rechts neben dem Lenkrad, auch an eine klappbare Handauflage haben die Designer gedacht
© Foto: MAN

Bedient wird ein Großteil der Funktionen über den sogenannten „Smart-Select-Button“, der sich rechts neben dem Fahrer befindet. Dabei handelt es sich um einen Dreh-Drück-Steller, wie er in vielen Pkw zum Einsatz kommt. Hilfreich dabei: Für das Aufrufen der zahlreichen Untermenüs gibt es immer mehrere Wege, der Fahrer kann nach eigenem Gusto entweder den berührungsempfindlichen unteren Ring nutzen oder über Drehen und Drücken ans Ziel gelangen. Alternativ lassen sich Navigationsadressen eingeben, indem man mit dem Finger Buchstaben auf die Button-Oberfläche malt, was überraschend gut funktioniert. Und sogar eine passabel funktionierende Spracherkennung gibt es, die aber ebenfalls aufs Navi beschränkt ist. Entsprechend schnell freundet man sich tatsächlich schon nach wenigen Minuten mit dem Bediensystem an.

Gleiches gilt für die nun deutlich ergonomischer und übersichtlicher platzierten Schalter in der Mittelkonsole, die im Vergleich zum Vorgänger zum Fahrer hin stärker angewinkelt wurde. Lob verdienen auch die verbindlich Rückmeldung gebenden Tasten am neuen, kleinen Lenkrad.

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